Denkraum

Arbeit am Film als Werk verlangt eine andere Denkweise und eine andere Arbeitsweise.

Mit der Entwicklung künstlicher Intelligenz verändert sich Filmemachen grundlegend. Erzählerische Strukturen, Figurenentwicklung und dramaturgische Abläufe werden zunehmend maschinell erzeugbar.

Der Bereich, in dem menschliche schöpferische Autorschaft ihre Eigenständigkeit entfalten kann, liegt in der Arbeit am Film als Werk.

Werkarbeit verbindet kompositorische Gestaltung, zeitliche Struktur, gedankliche Führung und atmosphärische Ebenen zu einer eigenständigen filmischen Wirklichkeit.

Denkraum und Werkraum beschreiben zwei Facetten dieser Arbeit.

Seminar

Einführung – Der Film als Werk

Künstliche Intelligenz verändert die Grundlagen filmischer Arbeit. Fähigkeiten, die lange als Kern filmischer Autorenschaft galten, werden weitgehend maschinell verfügbar.

Diese Entwicklung verleiht einer andere Dimension des Filmemachens erneute Strahlkraft: der Arbeit am Film als Werk.

Ein Werk entsteht nicht aus der Anwendung dramaturgischer Modelle, sondern aus einer kompositorischen Gesamtgestaltung von Bild, Zeit, Gedanken und Erfahrung.

Werkhaftes Filmemachen verlangt eine mehrdimensionale Betrachtung filmischer Gestaltung. Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Ebenen gleichzeitig.

Ziel des Seminars

Das Seminar eröffnet einen Zugang zu werkorientiertem Filmemachen und multidimensionalem filmischem Denken.

Es beschäftigt sich unter anderem mit:
– dem Unterschied zwischen Werk und dramaturgischem Film
– filmischer Wirkung durch Komposition
– multidimensionalem Denken in der Filmarbeit
– der Rolle von Autor:innen und Regisseur:innen im Zeitalter künstlicher Intelligenz

Das Seminar ist ein Denkraum, der Orientierung für die eigene filmische Arbeit schafft.

Teilnehmen

Einführung – Der Film als Werk

Vier Sitzungen à vier Stunden · online

Leitung: Wolf Otto Pfeiffer
Termine: 27.02. - 02..03. - 04..03. - 06.03.2026
Jeweils 18 - 22 Uhr

Honorar: 480 Euro

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