FilmGeist Akademie
Werkdenken verstehen und Werkarbeit lernen
Die Filmbranche verändert sich.
Standardisierte Erzählformen können zunehmend automatisiert werden.
Wer im Film weiterhin als Autor oder Regisseur bestehen will,
muss Filme als Werke denken und gestalten können.
Werke sind nicht einfach nur “bessere” Filme.
Es sind andere Filme.
Werke beruhen auf einer anderen Denkbewegung,
einer anderen Ordnung des Erzählens
und einer anderen Art zu arbeiten.
Wer Filme als Werke gestalten will,
muss auch anders denken und arbeiten.
Wer das will, beginnt hier.
Drei Wege führen in diese Arbeit:
· Die Einführung schafft Werkverständnis.
· Das Pro-Seminar vermittelt Werkpraxis.
· Die Heptagraphie schult nicht-lineares Denken im Film.
Stimmen von Teilnehmern:
“Wer Musik macht, muss Bach hören.
Wer Filme macht, muss Pfeiffer hören.”
- Michael Seidel; Musiker und Autor
“Bei WOP ist mir vor allem klar geworden,
dass ich all die Jahre die falschen Fragen gestellt habe.”
- Oliver Schwarz; Regisseur
“Ich habe an vier Tagen bei WOP mehr über Film gelernt,
als in vier Jahren auf der Filmschule.”
- Kalle Becker; Maler und Filmemacher
“WOP fängt da an, wo andere aufhören.”
- Martina Weirich; Producerin
“Eine andere Liga.”
- Ralf Heilig; Agent und Autor
Seminar I – Einführung
Dieses Seminar richtet sich an Filmemacher,
die verstehen wollen,
was einen Film zu einem Werk macht.
4 Stunden · Online · 390 €
Jeden dritten Freitag im Monat · 14–18 Uhr
Nächster Termin: 20.03.2026
Inhalt
Im Zentrum stehen drei Fragen:
Was ist “Qualität” im Film?
Was ist Filmkunst?
Was ist ein Werk?
Ohne Klarheit über diese Begriffe
bleibt jede Arbeit am Film zufällig.
Ziel
Die Einführung schafft Werkverständnis
und setzt einen Maßstab für Film als Kunst.
Teilnahme
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Entscheidend sind Offenheit und der Mut,
sein Denken zu ändern.
Anmeldung
Verbindliche Anmeldung per E-Mail.
Nach diesem Seminar sehen Sie Filme anders.
Sie erkennen den Unterschied zwischen dramaturgischer Konstruktion und Werkbildung.
Sie verstehen, warum viele dramaturgisch korrekt gebaute Filme dennoch keine Werke werden.
Und Sie verfügen über ein erstes Denkmodell, mit dem sich Filmprojekte auf ihr mögliches Werkpotenzial hin betrachten lassen.
Seminar II – Pro
4 × 3 Stunden · Online · 1.200 €
Start alle zwei Monate
Die nächsten Termine:
24.03., 25.03., 31.03., 01.04.2026
jeweils 18:30 - 21:30
Voraussetzung
Teilnahme nach Besuch der Einführung (Seminar I).
Inhalt
Das Pro-Seminar vermittelt die Praxis der Werkarbeit.
Im Zentrum stehen:
Entwicklung einer tragfähigen Idee
Verhältnis von Idee und Gestalt
Aufbau eines inneren Bedeutungssystems
Organisation der Zuschauererfahrung
Präzision der Setzung und Erzählökonomie
Ziel
Die Teilnehmer lernen,
Film vom Werk her zu denken
und entsprechend zu gestalten.
Anmeldung
Verbindliche Anmeldung per E-Mail.
Nach diesem Seminar denken und arbeiten Sie als Filmemacher grundlegend anders. Sie verfügen über ein praktisches Handwerkszeug der Werkarbeit – und können Filmprojekte vom Werk her entwickeln. Sie erkennen den Unterschied zwischen dramaturgischer Konstruktion und Werkbildung. Sie verstehen, wie aus einer Idee ein filmisches Bezugssystem entsteht. Und Sie sind in der Lage, die innere Ordnung eines Projekts zu erkennen, zu prüfen und kongenial zu gestalten.
Heptagraphie -
Praxis nicht-linearen Denkens.
Seminar III
Die Heptagraphie ist eine Übungspraxis zur Schulung nicht-linearen Denkens.
In dieser Arbeit entstehen kleine gedankliche oder gestalterische Gebilde – sogenannte Heptas –, in denen Elemente nicht nacheinander, sondern in Beziehung zueinander gedacht werden.
Das Ziel ist nicht Analyse, sondern Komposition.
Die Teilnehmer lernen, komplexe Zusammenhänge als Beziehungsfelder zu sehen und zu gestalten. Diese Denkweise bildet die Grundlage jeder Werkarbeit.
Das Seminar richtet sich sowohl an Filmschaffende als auch an Menschen aus anderen Bereichen, die ihr Denken über lineare Logik hinaus erweitern möchten.
Durchführung 3–4x jährlich.
Teilnahme nach kurzer Rücksprache.
👉 Anfrage
Nach diesem Seminar verfügen Sie über ein praktisches Werkzeug zur Schulung nicht-linearen Denkens.
Sie können Zusammenhänge nicht nur analytisch, sondern kompositorisch betrachten und gestalten – eine Fähigkeit, die für die Entwicklung von Werken ebenso zentral ist wie für komplexe Entscheidungsprozesse in anderen Bereichen.
Nicht-lineares Denken ist eine der menschlichen Kernkompetenzen im Zeitalter des algorithmischen Maschinendenkens. Heptagraphie ist eine präzise Übungspraxis zur Ausbildung dieser Denkfähigkeit.