Heptagraphie -
Werkpraxis nicht-linearen Denkens
Werkraum · 6 Wochen · max. 6 Filmschaffende · online
Viele Filmschaffende spüren, dass sie gestalterisch an Grenzen stoßen.
Sie bauen Szenen – ohne innere Ordnung zu gewinnen.
Sie bauen Konstrukte – und bringen doch nichts hervor, das trägt.
Sie beherrschen Mittel, Techniken, Abläufe.
Und dennoch bleibt: Da fehlt etwas. Etwas Grundlegendes.
Es gibt einen Punkt, an dem einfaches Erzählen nicht mehr reicht.
An dem Technik nicht mehr greift.
An dem Dramaturgie nichts mehr klärt.
Hier setzt Heptagraphie an.
Als Werkpraxis zur Ausbildung nicht-linearen Denkens.
In der Heptagraphie entstehen Miniaturwerke.
Kleine, in sich geschlossene Gebilde,
in denen Sinn, Ordnung und Gestalt zu einer Einheit finden.
Jedes Hepta ist ein Werk im Kleinen.
Der Heptagraphie-Werkraum
ist ein Arbeitsraum für Werkbildung.
Ein Raum, in dem gedacht wird, um zu bauen –
und gebaut wird, um zu erkennen.
Über sechs Wochen hinweg entstehen Heptas.
Kleine filmische Gebilde,
in denen sich Werkfähigkeit im Tun ausbildet.
Im Werkraum arbeitet jeder Teilnehmer an einem eigenen Hepta.
Die entstehenden Arbeiten werden gemeinsam betrachtet und besprochen.
Es geht dabei um drei Fragen:
Was wollte der Autor?
Wie hat er versucht, diese Intention zu realisieren?
Welche anderen Möglichkeiten gäbe es, diese Intention zu verwirklichen?
Die Entscheidung liegt beim Autor.
Maßstab ist die Stimmigkeit von Intention und Gestalt.
Dieser Werkraum ist für Filmschaffende,
die ihre Denkweise verändern wollen,
um Werkfähigkeit auszubilden.
Rahmen
Heptagraphie – Werkraum Film
6 Wochen · online · max. 6 Teilnehmer
Leitung: Wolf Otto Pfeiffer
Termin: 03.02.2026 - 10.03.2026
Immer dienstags 18 - 22 Uhr
Honorar: 1.480 Euro