Neues von FILMGEIST, um FILMGEIST und um FILMGEIST herum


Seminar „BIGGER THAN LIFE – Einführung in die Erzählweise des Weltkinos“
Poetologische Analyse des Films „Fack ju Göhte“ (D, 2012)

„Die Mutter aller Filmseminare!“

Die FILMGEIST Weltkino Akademie veranstaltet regelmäßig Wochenenden, an denen jeweils ein Film auf Herz und Nieren nach poetologischen Gesichtspunkten analysiert wird. Wir gehen aus von der Frage nach der jeweiligen Erzählintention und untersuchen, mit welcher Erzählstrategie und welchen spezifischen filmischen Erzählmitteln der Film versucht, seinen Erzählzweck zu realisieren.

„Ein MUSS für jeden filmaffinen Menschen!“

Die intensive Zergliederung des jeweiligen erzählerischen Filmwerks vermittelt den Teilnehmern ein fundiertes Verständnis von den Prinzipien des Erzählens überhaupt wie des Erzählens im Film im Besonderen. Das Seminar gibt Instrumentarien an die Hand für die theoretische, filmpädagogische sowie die praktische Beschäftigung mit Film.

Die nächste Veranstaltung:

Der im nächsten Seminar der Reihe „Poetologische Filmanalyse“ behandelte Film, FACK JU GÖHTE, ist einer der an Zuschauerzahlen gemessen erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt. Von manchen als „Kino für Dumme“ verhöhnt, gibt es kaum einen Schüler, der den Film nicht gesehen und dem der Film nicht gefallen hätte. Und wir selbst – FILMGEIST – bekennen uns dazu, dass wir den Film für einen erzählerisch beachtenswerten Wurf halten.

Jedoch geht es uns nicht darum, Filme zu bewerten. Uns interessiert, was sie erzählerisch versuchen und wie und wo sie ihre Absicht erreichen – oder eben auch nicht. Wir schauen uns das erzählerische Werk von der Gesamtanlage bis hin in kleinste Details an. Dabei betrachten wir, wie sich Erzählsubstanz, Erzählaufbau und Erzählmittel eines Films zu einem narrativen Gebilde verdichten, das versucht die Anbindung zum Zuschauer herzustellen und idealerweise den Zuschauer ergreift und mitnimmt.

„WOP fängt da an, wo Andere aufhören.“
– Martina Weirich, Producerin, Berlin

„Ich habe durch WOP vor allem verstanden, dass ich all die Jahre die falschen Fragen gestellt habe.“
– Oliver Schwarz, Filmemeacher, Zürich

„Ich habe in zwei Tagen bei WOP mehr über Film gelernt, als in vier Jahren auf der Filmhochschule.“
– Kalle Becker, Maler, Drehbuchautor und Regisseur, Hannover

„Wer Musik macht, muss Bach hören;
wer Filme macht, muss WOP hören.“
– Michael Seidel, Musiker und Redakteur, Berlin

„Ein Naturereignis!“
Dr. Barbara Kiesling, Psychologin, Beerlin

„Muss man erlebt haben!“
– Florian Bitterlin, Filmproduzent, Basel

„Einfach nur genial.“
– Cristian Sulzer, Regisseur, Los Angeles

LEITUNG: Wolf Otto Pfeiffer
TERMIN: 22. & 23. Juni 2019, jeweils 10 -17 Uhr
ORT: Berlin; t.b.a.
KOSTEN: 280 Euro
ANMELDUNG: https://www.filmgeist.org/poetologie-einfuehrung/

ANMELDEN UND DABEI SEIN!                                                                                                                         


Foto: Zeitversiegelung Filmschaffen


Deutscher FILMGEIST Preis 2019 verliehen
Am 02. Mai, dem Vorabend der Vergabe der Deutschen Filmpreise, wurde im Filmkunstkino BABYLON in Berlin traditionell der Deutsche FILMGEIST Preis 2019 feierlich verliehen. Der Preis geht jeweils an einen deutschen Film, in dem entweder das Geistige in überzeugender Weise thematisiert wird oder in dem das Geistige auf überragende Weise gestalterischen Ausdruck findet.
Mit dem Deutschen FILMGEIST Preis 2019 wurde der Film Tag des Sieges von Sergej Loznitsa ausgezeichnet.
Begründung:
Statt nur zu zeigen, was ist, gestaltet der Film sein vorgefundenes Material nach künstlerischer Manier und macht so aus einem profanen Sujet einen starken Appell für die Verbindung von scheinbar Gegensätzlichem: das Gewesene nicht zu vergessen und doch nicht in der Vergangenheit haften zu bleiben. Sergej Loznitsas Film wird so gleichermaßen zu einem starken Stück Wirklichkeit wie auch zu einem starken Stück Kunst, das uns mit den ureigensten Mitteln des Films auf gänzlich unaufdringliche und ideologiefreie Weise die Liebe zur Welt, zu den Menschen, zum Frieden nahe bringt und uns zugleich noch gemahnt an Redlichkeit und Wahrhaftigkeit als ihre Grundlagen.

Foto: „Tag des Sieges“; Sergej Loznitsa


Stipendium für Mentorenschaft
Für die Teilnahme an der FILMGEIST Meisterklasse, die am 20. JANUAR 2020 beginnt, vergeben wir wieder ein Stipendium zur kostenlosen Teilnahme. Bewerben Sie sich mit mit den folgenden Unterlagen bis zum 31.08.2019 unter home@filmgeist.org:
Biographie
Motivationsschreiben
Arbeitsprobe.


Neue Chance für alle
Die Zeit verrinnt. Lassen Sie sie nicht ungenutzt! Die nächste ein-jährige Drehbuch Meisterklasse mit WOP beginnt am 20. Januar 2020. Weitere Informationen dazu und die einzelnen Termine finden Sie auf der FILMGEIST Homepage unter https://www.filmgeist.org/meisterklasse-drehbuch/
PLATZ SICHERN! JETZT ANMELDEN UND DABEI SEIN!


FILMGEIST Ehrenpreis 2018 verliehen
Der „FILMGEIST-Ehrenpreis 2018″ für besondere Verdienste um die Förderung des Geistigen im Film“ wird an den Youtuber Wolfgang M. Schmitt verliehen.
Begründung:
„Wolfgang M. Schmitt hat mit seinem YouTube-Kanal „Die Filmanalyse“ inmitten eines Meeres an Geistesarmut einen Leuchtturm gesetzt, der weit hinein in die kulturelle und künstlerische Finsternis unserer Zeit strahlt. Mit seinem hartnäckig ideologiekritischen Ansatz der Filmbetrachtung öffnet er einer stetig wachsenden Anzahl von filminteressierten Menschen die Augen, so dass sie, seinem Anspruch folgend, bei der Filmbetrachtung – und nicht nur dort – zunehmend auch zu sehen vermögen statt nur zu schauen.“
Der FILMGEIST Ehrenpreis wird seit 2014 jährlich verliehen. Die bisherigen Preisträger sind Katrin Sass (2014), Ulrich und Erika Gregor (2015), Jürgen Böttcher (2016), Georg Seeßlen (2017).


„Hilf mir, es selbst zu tun!“
Jetzt ist es amtlich! Die von WOP in seiner DREHBUCH MEISTERKLASSE praktizierte Vermittlungsmethode der Mentorenschaft ist das effizienteste Mittel der Vermittlung von Fähigkeiten:
„Das Prinzip des “Active Learning“ basiert darauf, dass sich der Schüler mit dem Stoff auf unterschiedliche Arten aktiv auseinander setzt und Wissen nicht auswendig lernt, wie es meist in staatlichen Schulen der Fall ist.
In Deutschland ist der Begriff des „Active Learning“ nicht unbekannt. Die konstruktivistische Lerntheorie entstand in den 60er Jahren. Ihr liegt die Annahme zu Grunde, dass ein synchroner Lernprozess der Schüler im Klassenverband nicht möglich ist, da der Prozess des Lernens an individuelle Erfahrungen des Einzelnen anknüpft. Mit individuellen Lernwegen erarbeitet sich der Schüler nach dieser Theorie sein Wissen selbst. Das funktioniert zum Beispiel über projektbezogenes Arbeiten und die selbstständige Auswahl der Themen.
Diese Theorie ist Teil einer pädagogischen Diskussion, die den Schüler etwa seit der Jahrhundertwende nicht mehr als zu füllenden Körper betrachtet wie nach der behaviouristischen Lerntheorie. Der Behaviourismus versteht den menschlichen Organismus als „Black Box“: Seelische Vorgänge gelten als unwissenschaftlich, nur das objektive und messbare Verhalten wird betrachtet.
Aktives Lernen wird in Deutschland in den Montessori-Schulen geübt. Nach dem Leitsatz: „Hilf mir, es selbst zu tun“ erarbeiten sich die Kinder selbstständig Themen, die sie auch selbst auswählen. Diese Methode ermöglicht ihnen, ihre Begabungen und Kompetenzen zu entwickeln. Der Lehrer hat die Aufgabe, die Schüler bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Neigungen zu unterstützen.“
– Frankfurter Allgemeine Zeitung, E-Paper, 13.11.2018


Aktueller Kommentar zur FILMGEIST Meisterklasse Drehbuch
„Juhuuu, die MEISTERKLASSE DREHBUCH hat begonnen und schon nach zwei Tagen öffnet sich soviel in mir, was mich ursprünglich zum Film und zur Kunst gebracht hat. Dieser Ruf, dieses Feuer in mir, das durch mich hindurch und aus mir heraus will! Großen Dank an meinen Drehbuch-Mentor Wolf Otto Pfeiffer! Die Meisterklasse Drehbuch ist der Hammer!!!! Ich wünsche jedem Künstler einen richtigen Mentor, wie ich ihn gefunden habe!!!!“
– L.B.


Im Olymp des Weltkinos
Im Seminar-Verlag, Basel, ist im letzten Monat ein Buch erschienen, in dem Wolf Otto Pfeiffer, Gründer und Leiter von FILMGEIST, eine bemerkenswerte Ehre zuteil wird. Der Schweizer Philosoph Reto Andrea Savoldelli hat unter dem Titel “Steiner über das Kino – Zur Genealogie des Films“ eine Schrift verfasst, in welcher er Aussagen Rudolf Steiners, des Stammvaters der Anthroposophie, zum Ausgangspunkt nehmend, die Vision einer genuinen Filmästhetik entwirft. Savoldelli beruft sich dabei auf ein halbes Dutzend für ihn maßgebender Filmtheoretiker, deren cineastische Denkwelten vorgestellt und auf ihre Tauglichkeit für einen Film der Zukunft hin untersucht werden. Savoldellis Gewährsleute heißen André Bresson, Pier Paolo Pasolini, Jean-Luc Godard, Alexander Kluge, Andrej Tarkowskij und – Wolf Otto Pfeiffer, dessen als “Poetologie“ bezeichnetes cineastisches Gedankengebäude ausdrückliche Würdigung findet. Die Erhöhung der von uns vertretenen Vorstellungen in den Olymp des Weltkinos macht uns selbstredend enorm stolz und ist uns Ansporn in unserem Bestreben, der Poetologie zu größtmöglicher Nutzung zu verhelfen
Das sehr lesenswerte Buch von Reto Andrea Savoldelli heisst „Steiner über das Kino. Zur Genealogie des Films“, ist erschienen im Seminar-Verlag, Basel, und kann über den Buchhandel zum Preis von 19,50 Euro bestellt werden.
Der von Reto Andrea Savoldelli zitierte erzähltheoretische Grundlagentext “Bigger than Life – Grundzüge einer Poetologie des Films“ von Wolf Otto Pfeiffer kann auch weiterhin als PDF kostenlos von der FILMGEIST-Homepage heruntergeladen werden.